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Now_You_See_Me_Moria

Now You see Me Moria ist ein Fotoprojekt, das vier Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit einer niederländischen Bildredakteurin initiiert haben. Das Ziel: Die erschütternden Lebensbedingungen in den Flüchtlingscamps in Südeuropa sichtbar zu machen.

Die Flüchtlinge leben seit einem Jahr in dem Camp und dokumentieren via Instagram now_you_see_me_moria ihr Leben, ihre Sorgen und Ängste und geben Einblicke in den Alltag von Flüchtenden.

Seit Anfang 2021 schließen sich dem Projekt immer mehr Kulturinstitutionen an und veranstalten Pop-Up-Ausstellungen, so auch in Frankfurt das Fotografie Forum. Darüber hinaus gestalteten Designer:innen aus aller Welt 449 der Fotomotive zu DIN-A3 Plakaten, die als Open Call-Poster auf das Projekt aufmerksam machen sollen.

Fluchtgründe: Gewalt, Krieg, Hunger

Ende 2020 waren laut „The UN Refugee Agency“ weltweit 82,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Mehrheit stammt aus Syrien gefolgt von Venezuela, Afghanistan, Südsudan und Myanmar. Zusätzlich sind Menschen aus dem Osten Afrikas aufgrund von Hunger zur Flucht gezwungen sowie aus Ländern wie dem Jemen, dem Irak und der Ukraine.

Der Weltklimarat IPCC schätzte schon 1990 die zu erwartende Zahl von „Klimaflüchtlingen“ auf 150 Millionen bis zum Jahr 2050. Das Problem wird neben Trinkwasserknappheit auch Nahrungsmittelknappheit aufgrund von Hitze, Trockenheit und oder Nässe sein. Laut UNO Flüchtlingshilfe ist die Lebensmittelversorgung in vielen Regionen der Welt schon jetzt ein Grund zur Sorge.

Die Fotografien rund um das Flüchtlingscamp bei Moria machen sichtbar, was es für Menschen bedeutet, arm und heimatlos zu sein. Die umfassenden politischen Spannungen, die die Flüchtlingsfrage kontinuierlich auslöst aber weisen darauf hin, wie akut das Problem heute schon ist. 2021.

Auf der Website kann man auch selber ein Poster gestalten und zur Aufklärung nutzen:

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